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 Das Play ~

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Keks
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BeitragThema: Das Play ~   Mo Okt 24, 2016 6:43 am

Dann kanns mal losgehen Very Happy wir müssten
Nur mal kurz die Orte festlegen, die es gibt, damit
Die Charas nicht einfach so herumschwirren und
wir dann nicht wissen wo sie sind xD Wir klatschen den
Ort einfach neben den Namen hin owo

-> Die Lichtung
-> Das Dorf
-> Die Hütten (also Drinnen)
-> Das Krankenabteil
-> Der Wald
-> Die Großstadt (?)

Wenn dir noch welche einfallen editier es einfach c:
Ich werde heute mittag schreiben, Schule fängt für
mich ja wieder an ._.

LG c:
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Keks
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Okt 24, 2016 6:23 pm


Luke Hamilton



»Der Wald«


»Ich war mitten in den grünen, kühlen Wald, der sich langsam aber sicher in mein Gedächniss eingeprägt hat. Ich hatte das Gefühl, nach drei Jahren des lernens und des umhergehens kannte ich mitlerweile jeden Baum hier, und das machte mich krank. Ich meine, natürlich war es von Vorteil seine Umgebung inn und auswendig zu können, aber trotzdem nervig zugleich. Es gab einfach nichts neues zu entdecken, jeder Tag schien den anderen völlig gleich zu sein. Vielleicht sollte ich froh darüber sein, dass nichts sonderlich aufregendes passierte, schließlich leben wir hier ja auch geheim und keiner sollte das Dorf auffinden. Deswegen war ich ja auch hier unterwegs, auch wenn der kühle Herbstwind mir die Knochen gefrieren lassen. Der Waldboden war noch ganz feucht, Regentropfen fielen mir auf den Kopf als ich unter den gewalltigen Bäumen hindurch stapfte. Am gestrigen Abend hat es heftig geregnet, der halbe Wald schien überschwemmt worden zu sein. Es hatte seine Vorteile, außerhalb zu leben, aber zugleich auch seine Nachteile. Ich dachte kurz nach, was geschehen würde, wenn ich hier nur kleinen Blitz erzeugen würde. Der Boden ähnelte den eines Sumpfes, sodass es wohl den Tod von meinen Begleitern sein würde. Ich würde die Elektrizität, die durch das Wasser weitergeleitet werden würde, ohne mit der Wimper zu zucken aushallten, aber den anderen den Garaus machen. Deswegen verdrängte ich diesen Gedanken schnell und versucte mich eher, auf die feuchte Umgebung zu konzentrieren, anstatt der Versuchung nachzugehen mit meinen Fähigkeiten zu experimentieren. "Heute scheint ja wenig los zu sein." Murmelte Blake, ein etwas jüngerer Begleiter meinerseits und schaute sich mit seinen grünen Augen um, die perfekt zu den grünbraunen Blättern der Bäume passten. "Ist das nicht immer so?" sprach ich ebenfalls mit gesenkter Tonlage, damit die anderen nichts davon mitbekamen. Die anderen 'Bewacher', wie Vater diese nannte, mochten es nicht, wenn man auf Kontrollen viel redet und sich ablenken ließ. Blake nickte knapp, er schien anscheinend auch nicht anders zu fühlen wie ich. Jeder Tag war wie der andere. Würde ich das zu meinen Gruppenführer Damien sagen, würde dieser sicherlich viel anders reagieren als Blake es tun würde. Damien ist ein groß gebauter, 24 Jähriger mit rötlichen Haar, blasser Haut und blauen Augen. Er ist der Leiter der Bewacher und hat somit das Sagen. Leider, denn Damien war nicht gerade der Netteste aus den Dorf. Er sagt immer wieder, das Regeln das wichtigste auf der Erde ist und wir sie immer zuerst beachten sollen, bevor wir handeln. Er meinte sogar, Regeln würde vor Familie und Freunde stehen. Ich konnte das nun wirklich nicht nachvollziehen, würde ihn auch gerne mal meine Meinung dazu sagen, aber das würde mich warscheinlich schnurrstracks aus der Gruppe kicken und ich könnte meinen Tag damit verbringen, den Bauern beim ernten zu helfen. Nein danke, da bleibe ich doch lieber hier. Das ganze Dorf ist eher altertümlich gehalten, könnte man sagen. Wir besitzen absolut nichts von den neuen Technik kram der Menschheit, schließlich leben wir hier auf eigener Faust und müssen uns üm unser Überleben kümmern, da bleibt keine Zeit um so etwas unnützes wie einen Computer oder ähnliches zu erstellen. Zu gefährlich wäre es ohnehin auch noch, da die Menschen somit eine Spur zu uns finden könnten, was klar den Untergang bedeuten würde. Wir mögen zwar mächtiger mit unseren Kräften sein, aber leider Gottes waren die 'Normalen' weit in der Überzahl und könnten uns mit Leichtigkeit den Erdboden gleich machen. Aus welchen Grund waren wir sonst hier? Die Menschen akzeptieren uns nunmal nicht, schön, dann bauen wir unser eigenes Heim.
Ich konzentrierte mich wieder auf die Kontrollgruppe und folgte gehorsam Damien und Blake, wobei ich mich öfters umschaue um keine Kleinigkeit zu übersehen. Wer weiß, was alles in der nächsten Sekunde passieren könnte. Mann konnte nie wachsam genug sein.«
»001«
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Okt 24, 2016 8:56 pm

Josephine Forbes
// der Wald //

Leise vor mich hin seufzend lehnte ich mich gegen einen Baumstamm. Ich saß auf einem relativ hohen Ast einer Eiche, die mitten in dem herbstlichen Wald stand. Mein weißes, luftiges T-Shirt war schon ganz feucht geworden; genauso meine lange hellgrüne Baumwollhose, die wahrscheinlich schon lange nicht mehr wirklich hellgrün war. Als ein leichter Windstoß mir durch die Haare wehte, lief mir ein Schauer über den Rücken und ich verschränkte die Arme vor der Brust, um sie vom Zittern abzuhalten. Dieses Jahr war es unglaublich schnell kalt geworden.. lange konnte ich nicht mehr Barfuß laufen, so ungern ich auch Schuhe trug. Und auch wenn ich meine leichte, luftige Sommerhose und das weiße T-Shirt liebte, wünschte ich mir jetzt, etwas wärmeres angezogen zu haben. Allerdings war es jetzt schon zu spät - ich war zu weit entfernt von zuhause, um mich noch einmal umziehen zu gehen, außerdem wollte ich Begegnungen mit anderen Menschen am liebsten vermeiden, und jetzt war die Stadt ziemlich wahrscheinlich voll mit ihnen. Geschweige denn meine Wohnung, wo sich mein Vater bestimmt schon fragte, wo ich abgeblieben war. Was auch der Grund war, warum ich mich davon gestohlen hatte..
Ohne mich davon abhalten zu können, musste ich nochmal seufzen. Wie ich es hasste, in der Stadt zu leben! Nirgendwo Bäume, überall Menschen, und jeder schaute mich an. Zumindest kam es mir so vor.. Und auch zuhause hatte ich nie Zeit für mich. Immer schwirrte ein Vater oder ein Bruder über mir, die irgendetwas von mir wollten. Grauenvoll.
Zum Glück hatte ich es heute geschafft, mich wegzuschleichen, ohne bemerkt zu werden, was wahrscheinlich aber daran gelegen hatte, dass es so früh gewesen war, dass meine restliche Familie noch geschlafen hatte. Mir entfuhr ein leises Gähnen. Auch wenn sich die Müdigkeit so langsam bemerkbar machte, war es das definitiv wert gewesen, so früh aufzustehen..
Plötzlich riss mich das Geräusch von Schritten aus den Gedanken und ich zuckte so sehr zusammen, dass ich fast vom Baum gefallen wäre, hätte ich mich nicht gerade noch rechtzeitig an den dicken Stamm geklammert. Wenn ich jetzt Schuhe angehabt hätte, wären sie sicherlich heruntergefallen und werauchimmer die Geräusche verursachte hätte sie jetzt im Gesicht. Gut, dass ich meine am Waldrand gelassen hatte.
Nach ein paar Sekunden war der Schock endlich vergangen, auch wenn ich immer noch leicht zitterte. Neugierig, wer sich zu dieser Uhrzeit im Wald herumtrieb, lugte ich am Ast vorbei auf den Waldboden. Was ich dort sah, brachte mich fast wieder dazu, vom Baum herunterzufallen, aber diesmal krallte ich meine Nägel in den Ast, der etwas wackelte, aber glücklicherweise mein Gewicht noch hielt. Die Person – oder sollte ich sagen Personen? – die mir so einen Schrecken eingejagt hatten, sahen ziemlich menschlich aus, und trugen grüne Kleidung; ihre Hosen sahen aus wie die, die Soldaten normalerweise trugen. Aber was machten Soldaten im Wald? Gute Frage.. Außerdem gab es noch etwas, was mich aus der Ruhe brachte: die Unmengen an Waffen, die sie bei sich trugen. Messer, unglaublich viele, und auch ein paar Schwerter hatten sie an ihren Gürteln, die sie nicht nur um die Hüfte, sondern auch um die Schultern trugen, befestigt. Zwar hatten sie keine Schusswaffen, aber Messer waren schon schlimm genug.
Ohne dass ich es stoppen konnte, wurde mein Zittern wieder stärker. Was machten diese Leute hier? Was hatten sie vor? Und warum zur Hölle trugen sie so viele Waffen mit sich herum?! Am liebsten wäre ich sofort von hier verschwunden, so weit weg gerannt von diesen Leuten wie möglich, doch ich konnte mich nicht bewegen – ich war wie erstarrt und klammerte mich zitternd an den Ast, als wäre er das einzige, was mich am Leben hielt.
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Keks
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Okt 24, 2016 9:22 pm


Luke Hamilton



»Der Wald«


Ich ließ mich etwas zurückfallen, und zwar so still und vorsichtig, sodass Damien nichts davon mitbekam. Ich bezweifle, dass er überhaupt etwas mitbekommt von Blake und mir, schließlich war er wie hypnotisiert auf den Pfad vor ihn geachtet. Dabei hätte ich ihn zu gern kritisiert, einfach um ihn auch mal unfreundlich gegenüber gesinnt zu sein, denn er achtete gar nicht auf ihre Begleiter und auf die restliche Umgebung. Ihn schien nur sein vordered Blickfeld zu interessieren. Zu meinen Glück, so konnte ich mich wenigstens Mal etwas freier Bewegen ohne gleich von ihn angemotzt zu werden, ich solle nicht zurückfallen. Damien nimmt immerzu gerne die Ausrede, obwohl ich der Sohn des Anfühers sei, würde ich keine Vorteile haben, um mich nieder zu machen. Ja, wir beide verstanden uns wirklich nicht gerade blendend. Woran das lag weiß ich selber nicht, warscheinlich einfach das unsere Charakterzüge komplett verschieden sind, so unterschiedlich wie Tag und Nacht, Feuer und Wasser. Blake ging zwischen uns beiden und bildete die Mitte des kleinen Trupps, während ich mich ein paar Meter entfernt von ihnen befand und mir die Gegend anschaute. Hier und da fielen ein paar Blätter lautlos zu Boden oder das Rascheln von Zweigen war zu vernehmen, das bestimmt nur durch kleine Tierchen verursacht wurden. Für einen Menschen war dies viel zu leise, unmöglich das sich jemand so still vortbewegen könnte. Außer natürlich, er besitzt eine besondere Fähigkeit dafür, jedoch habe ich im kleinen Walddorf noch nie einen mit so einer Kraft gesehen. Sie wäre sogar nützlich, aber leider besaß niemand diese.
Ich wurde abgelenkt, als plötzlich drei bis vier Blätter auf meinen Kopf fielen und an meinen Nacken kitzelten. Ich hörte etwas laut rascheln, blieb aber erstmal stehen und schüttelte heftig den Kopf, um die nassen Blätter weg zu kriegen. Ich verzog verwirrt das Gesicht und schaute nun empor, obwohl meine Haare jetzt voller feiner Regentropfen waren. Auf den ersten Blick sah ich nichts, aber beim genaueren hinsehen sah ich wie sich ein dicker Ast noch etwas bewegte. Sofort spannten sich instintik meine Muskeln an und mit runter gezogenen Augenbrauen betrachtete ich die Stelle die langsam zum Stillstand kam. Da war etwas, etwas was deffinitiv größer als ein Eichhörnchen war. So ein kleines Tier hätte so einen dicken Ast nicht zur Bewegung bringen können. Ich schaute kurz hinter mir, bemerkte dann, das von Blake und Damien keine Sour zu sehen war. Ich war anscheinend wirklich langsam gewesen. Kurz überlegte ich, zu ihnen zu gehen und sie zu warnen, aber besann mir des Besseren und blieb, schließlich könnte der Typ da oben verschwinden während ich weg war. "Ich habe dich gesehen. Zeig dich oder ich komme rauf." Sprach ich mit tiefer und ernster Stimme, die deutlich klar machte das der Jemand da oben sich nicht mit mir anlegen sollte.
»002«
@Keks :3
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Okt 24, 2016 9:55 pm

im wald // post #2
»josephine«
forbes

Mit wachsender Angst beobachtete ich, wie einer der Personen - die sich bei näherer Betrachtung als schwarzhaariger Junge entpuppte; mehr konnte ich nicht erkennen - stehen blieb und sich die Blätter, die dank mir auf seinem Kopf gelandet waren, von den nun nassen Haaren schüttelte. Als er den Blick nach oben - in meine Richtung - richtete, versteckte ich mein Gesicht schnell hinter dem Ast und hoffte, dass er mich nicht gesehen hatte. Aber da hatte ich mich wohl zu früh gefreut, denn nach einem kurzen Blick hinter sich starrte er wieder in meine Richtung.
Ich zuckte erschrocken zusammen, als seine Stimme ertönte und er mich aufforderte, mich zu zeigen, oder er würde heraufkommen. Mein erster Gedanke war, Versuchs doch!, doch ich schüttelte den Kopf. Jemand mit so vielen Waffen und so einer selbstsicheren, tiefen Stimme bluffte nicht. Aber hieß das, dass ich runter kommen sollte? Schließlich hatte er keine Schusswaffen.. aber vielleicht konnte er Messer werfen. Was auch immer der Fall war, besonders scharf darauf es herauszufinden war ich wirklich nicht.
Immer noch vor mich hin zitternd klammerte ich mich weiterhin an den Ast, der gefährlich wackelte. Ich öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch ich brachte keine Worte heraus. Ich war wie ein verschrecktes Kaninchen, nur dass ich nicht so fluffig war. Auch wenn ich es gerne gewesen wäre.. kalt war mir noch immer.
Aber irgendetwas musste ich machen! Das letzte was ich wollte war dass sich dieser Typ hier oben zu mir gesellte. War ich nicht in den Wald gekommen, um alleine zu sein? Ja. Ja, das war ich.
Langsam und zittrig rutschte ich den Ast entlang zum Baumstamm und richtete mich auf - wahrscheinlich zitterten meine Hände so sehr, dass der schwarzhaarige es bis nach unten erkennen konnte. Nun an den dicken Stamm geklammert hatte ich endlich einen besseren Blick auf meinen Bedroher. Das machte es aber auch nicht besser, denn je länger ich ihn so ansah, desto größer wurde das Verlangen in mir, einfach wegzurennen. Aber die Messer an seinem Gürtel brachten mich dazu, starr wie eine Salzsäule auf dem Ast zu stehen und mich nicht zu bewegen - abgesehen von dem Zittern, das mich anzweifeln ließ, wie lange ich hier noch stehen konnte, ohne herunterzufallen.
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Keks
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Okt 24, 2016 10:56 pm


Luke Hamilton


»Der Wald«

»Zuerst regte sich nichts über mir, außer ein erneutes, leises Rascheln, aber ansonsten war nichts zu erkennen. Ich wusste sehr wohl, dass sich da oben jemand befand, aber er wollte sich anscheinend nicht zeigen, trotz meiner Warnung. Es war mir auch eigentlich egal, denn wenn der Fremde nicht runter kam, würde ich eben hinauf klettern, so oder so sollte es mir recht sein. Ich wartete jedoch, denn vielleicht müsste ich mir gar nicht erst die Mühe geben mich den Baum hoch zu hieven, vielleicht kam der Fremde ja doch noch zur Vernunft und würde sich zu mir an Boden begeben. Und zu meinen Gunsten, tat er das dann auch. Oder eher gesagt, sie. Zuerst erkannte ich nur einen schwarzen Schemen, der sich von Ast zu Ast hängte und runter kletterte, aber als das Licht langsam ihren Körper erreichte, erkannte ich das es sich bei den Fremden um ein Mädchen handelte. Sie hatte orangene Haare, seltene orangene Haare, solche habe ich lange nicht mehr gesehen. Ihre Haut war etwas blass, und ihr Gesicht voller Sommersprossen, die dunkelgrünen Augen funkelten im matten Sonnenlicht. Als sie den Boden erreichte, bemerkte ich das ich sie klar überragte, aber sie war nicht extrem kleiner als ich. Ich schaute sie mit schmalen, eisblauen Augen an. Sie schien ein Mensch zu sein, normal, keine Feindseligkeit schien von ihr auszustrahlen. Eher wohl im Gegenteil. Als sie so vor mir stand, erkannte ich deutlich wie sehr sie am Leibe zitterte und sie schien große Angst zu haben. Dämlich, wie ich zu diesen Zeitpunkt war, fragte ich mich, warum sie sich fürchtete, dann aber fielen mir wieder die Messer an meinen Gürtel ein, welcher um meinen Oberkörper gewickelt war. Aber vielleicht war es auch gut so, dass sie Angst vor mir hatte, so würde sie nicht auf dumme Gedanken kommen. "Wie heißt du?" fragte ich sie mit fester Stimme um ihr deutlich zu machen, sie solle nun keinen Unfug anstellen oder etwas Dummes tun. Damien und Blake schienen wie vom Untergrund verschluckt, aber mit einer einzigen Person, die dazu auch noch kleiner und schwächer war als ich, konnte ich schon klar mit kommen. Ich musterte sie einmal, um sicher zu gehen, dass sie wirklich nicht bedrohlich war. Mann konnte ja nicht sicher genug sein. Sie schien keine Waffen bei sich zu tragen und auch sonst nicht zu besitzen, was ansatzweise gefährlich sein konnte. "Was hast du hier zu suchen?" fragte ich sie weiter aus. Was hatte jemand wie sie hier zu suchen? Er hatte lange keinen Mensch aus der Großstadt mehr hier gesehen, keiner traute sich hier her, wobei doch eigentlich nichts gefährliches hier dran war. Dachten sie. Oder hat die Menscheit plötzlich über uns erfahren? Wollen sie uns etwas wieder drohen, wie sie es schon einmal getan haben? War dieses Mädchen vielleicht eine Spionin, egal wie zerbrechlich sie auch wirkte? Wie vom Instinkt gepackt spannten sich meine Muskeln erneut an und meine Augen verengten sich zu Schlitzen, während ich angespannt auf ihre Antworten wartete.«
»003«
@Keks :3

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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mi Okt 26, 2016 7:58 pm

(eigentlich ist sie noch nicht vom Baum runtergeklettert, aber eigentlich passt es so wie es jetzt ist ganz gut, also tun wir einfach mal so als wäre sie runtergeklettert.. XD)

im wald // post #3
»josephine«
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In der ganzen Zeit, in der ich herunterkletterte, spürte ich die Blicke des Fremden auf mir ruhen; er folgte mir mit den Augen in jeder Bewegung, die ich machte. Beobachtet zu werden, hatte ich schon immer gehasst, vor allem von Menschen, die ich nicht kannte. Auch wenn es nur eine Person war, die mich wie ein Idiot anstarrte, war es trotzdem ziemlich unangenehm. Je näher ich ihm kam, desto mehr wünschte ich mir, ich wäre einfach auf dem Baum geblieben - oder weg gerannt. Nur weg von diesem Typen!
Als ich dann endlich unten ankam, schien er mich immer noch zu mustern. Seine Blicke brannten wie tausend Messerstiche auf der Haut und ich musste mich zusammenreißen, um nicht sofort davonzurennen. Verängstigt und beklommen starrte ich auf meine Füße, hin und her gerissen zwischen dem Verlangen, davonzurennen, und der Angst vor seiner Reaktion, die darauf folgen würde - eine Demonstration im Messerwerfen, höchstwahrscheinlich. Also blieb ich wo ich war, den Blick starr auf den Boden gerichtet und immer noch zitternd. War es kälter geworden?
Seine Stimme ließ mich zusammenzucken, als er fragte, wie ich hieß. Warum wollte er das überhaupt wissen? Er war ein verdammter bewaffneter.. Soldat, interessierte es ihn überhaupt? Oder war es nur eine Regel, zu wissen, wie derjenige hieß, den man als nächstes umbringen würde?
Von meinen eigenen Gedanken nervös gemacht, strich ich mir abwesend einen meiner Zöpfe hinters Ohr. Immer, wenn mir irgendetwas unangenehm war, hatte ich die Angewohnheit, meine Haare - oder in diesem Fall Flechtzöpfe - hinter die Ohren zu streichen. So auch jetzt, auch wenn er wahrscheinlich sah, wie sehr meine Finger zitterten.
Schon ein paar Sekunden waren seit seiner Frage vergangen und ich fürchtete schon, er würde gleich ein Messer in meine Richtung schmeißen, doch es kam nichts. Noch nicht. Ich schluckte. Ich sollte antworten..
"J-Jose..", stotterte ich leise vor mich hin, immer noch den Blick auf den Boden gerichtet, sodass selbst ich meine Worte kaum verstehen konnte. Verdammt nochmal, bekam ich es denn nicht einmal hin, meinen eigenen Namen zu sagen? All meinen Mut zusammennehmend hob ich den Blick leicht und sah den Fremden aus dem Augenwinkel an. "Josephine..", auch diesmal war meine Stimme nicht viel lauter als ein Flüstern, aber vielleicht hatte er es ja verstanden.
Und dann kam auch schon die nächste Frage: was ich hier suchen würde. Nun, so ganz kannte nicht mal ich die Antwort darauf, also was konnte ich erwidern? Schon wieder sah er mich so komisch an. Alle Gedanken an mögliche Notlügen, die wahrscheinlich ohnehin nicht funktioniert hätten, verschwanden augenblicklich aus meinem Kopf. In diesem Moment hätte ich mich für meine Schüchternheit und Angst verfluchen können, doch ich brachte kein Wort heraus.
"Ich..", stammelte ich leise, auch wenn ich bezweifelte, dass er es verstanden hatte.
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Keks
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Fr Okt 28, 2016 6:26 pm


Luke Hamilton


»Der Wald«

»Ich sah das Mädchen skeptisch an, als es wie wild zitternd vor mir stand und sich kaum auf ihren Beinen halten konnte. Ihre dunkelgrünen Augen zeigten ganz deutlich ihre Angst vor mir und auch als sie Sprach, kam nichts als Nervösität aus ihre Stimme heraus. Sie schien wirklich nicht mit meiner Ausstrahlung und meinen ernsten Blick zurecht zu kommen, so nervös wie sie wirkte. Ich könnte sogar sagen, dass sie Todesangst verspürte. Ich weiß, das die Klingen um meinen Torso sicherlich nicht ein angenehmer Anblick war, aber mir würde noch nicht mal in den Träumen einfallen diese einfach so abzulegen, auch wenn sie so ängstlich war. Ich hatte bestimmte Regeln, an die ich mich halten musste. Sie stellte sich als Josephine vor, sie bekam es jedoch nicht auf die Reihe, auf meine zweite Frage zu antworten. Ich ließ einen kleinen Seuftzer heraus. Es war nur ein Mädchen das sich einfach im Wald verirrt hat, denke ich mal, Keine Bedrohung, für uns jedenfalls. "Hör zu, Josephine, dies hier ist ein verbotenes Gebiet und du solltest..." Ich kam nicht dazu, meinen Satz zu beenden, als sie ihre Haare hinter ihr Ohr stricht und somit nun ihr ganzes Gesicht zeigte. Es war jedoch nicht ihr Gesicht, dass mich stutzen ließ, sondern das Mermal was an ihren Hals im Sonnenlicht auflimmerte. Ich schaute genauer hin, aber zugleich weiteten sich meine eisblauen Augen und meine Iris verkleinerte sich vor Schock. Ohne vorwarnung trat ich plötzlich mit festen Schritten näher, ergriff mit der rechten Hand vorsichtig ihr Kinn und drehte ihren Kopf ein wenig zur Seite, sodass ich eine bessere Sicht auf das Tattoo hatte. Ich achtete gar nicht auf ihre Reaktion, auch wenn ich ihr somit gerade warscheinlich einen Herzentfakt verpasste, so wie sie vorhin reagiert hatte. Ich täuschte mich wirklich nicht, es war das eine Mal, was wir schon unzählige Jahre suchte. Ich blinzelte öfters. Das kann nicht war sein. Das kann einfach nicht war sein. Sofort mit rasenden Herzen ergriff ich etwas grob das Handgelenk des Mädchen und zog sie hinter mich her. Ich erklärte ihr erst gar nicht, was los war, was sie da überhaupt hatte. Ich muss zu Vater, jetzt sofort! «
»004«
@Keks :3
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BeitragThema: Re: Das Play ~   So Okt 30, 2016 12:32 am

(sorry wenn der post nicht so gut ist, muss den ein zweites mal schreiben weil ich den aus versehen gelöscht hatte q.q)
 
im wald // post #4
»josephine«
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Zum Glück warf der Typ kein Messer nach mir, als ich es nicht auf die Reihe bekam, eine Antwort zu formulieren. Trotzdem minderte diese Tatsache nicht im Geringsten meine Angst, immerhin hatte er die Messer ja immer noch und konnte jederzeit eines von ihnen nach mir werfen. Aber auch nach einigen Sekunden des Schweigens flog nichts in meine Richtung, stattdessen hörte ich nur ein leises Seufzen. Zu gerne hätte ich ihm irgendetwas an den Kopf geworfen, aber ich hatte viel zu große Angst, dass er zurückwerfen würde, und außerdem schien mein Mund ohnehin gerade nicht das machen zu wollen was ich von ihm verlangte. Also blieb ich still und wartete auf eine weitere Reaktion von Seiten des Fremden.
Die dann auch nach ein paar Momenten kam: mit überraschend freundlich klingenden Worten erklärte er, dieses Waldstück wäre ein „verbotenes Gebiet“ – auch wenn ich mir ziemlich sicher war, dass es ein öffentlicher Wald war, der definitiv der Stadt gehörte, in der ich lebte, und die es mit ziemlicher Sicherheit nicht besonders gerne sah, wenn bis auf die Zähne bewaffnete Typen dort herumliefen und andere Leute zu Tode erschreckten. Aber wieder hielt ich den Mund und strich mir die Haare hinters Ohr, um mich von meiner Angst abzulenken. Zur gleichen Zeit wollte mir der Fremde gerade mitteilen, was ich denn jetzt sollte, aber dazu kam er nicht mehr, denn er brach urplötzlich mitten im Satz ab und starrte wie hypnotisiert auf meinen Hals.
Im ersten Moment dachte ich, dass er ja vielleicht ein Vampir wäre, aber den Gedanken verwarf ich fast sofort wieder. Schließlich existierten Vampire nicht einmal – abgesehen davon würde ein Vampir definitiv nicht so viele Waffen brauchen. Hoffte ich zumindest.
Aber was sollte es denn sonst sein? Hatte ich irgendetwas am Hals kleben?
Plötzlich fiel es mir wieder ein: Ich hatte ein Tattoo am Hals, auch wenn ich nicht wusste, woher es stammte. Mein Vater wusste es ebenso wenig und meine beiden Brüder erst recht nicht. Die einzige, die es vielleicht gewusst hatte, war meine Mutter gewesen, aber die war vor ein paar Jahren gestorben und hatte auch davor nie mit mir darüber reden wollen. So musste ich also jedem, der nachfragte, erklären, dass ich es selbst nicht wusste – und die skeptischen und ungläubigen Blicke über mich ergehen lassen. Inzwischen machten sie mir aber immer weniger aus, auch wenn ich es noch immer nicht leiden konnte, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen.
Meistens schauten die Leute allerdings nur ein wenig komisch, wenn sie das Tattoo an meinem Hals bemerkten, das ich meistens mit meinen Haaren versteckte, aber nur die wenigsten sagten etwas dazu. Zwar sagte der Fremde genauso wenig wie alle anderen, aber der Blick, mit dem er meinen Hals anstarrte, war mehr als nur komisch. Er war fast schon geschockt darüber, nein; ziemlich geschockt sogar. Seine Augen weiteten sich bei dem Anblick des schwarzen Musters, das ich so hasste, und er sah so aus, als hätte ihm jemand ins Gesicht geschlagen.
Von einer Sekunde auf die andere trat er plötzlich auf mich zu, sodass er fast direkt vor mir stand. Vollkommen überrumpelt wollte ich zurückweichen, doch er war schneller als ich; er ergriff mit seiner Hand mein Kinn und neigte meinen Kopf etwas zur Seite. Natürlich war ich wieder zur Salzsäule erstarrt und konnte keinen Muskel rühren. Stattdessen bekam ich es allerdings endlich auf die Reihe, ihn direkt anzusehen, auch wenn mein Blick wahrscheinlich ein Strudel aus Verwirrung und Angst war.
Zum ersten Mal sah ich seine Augen aus der Nähe. Sie waren hellblau, eine Farbe wie ein wolkenloser Sommerhimmel, umrandet von dichten, dunklen Wimpern. Auch seine restlichen Haare waren ziemlich dunkel, besser gesagt schwarz, und er trug einen Dreitage-Bart. Vielleicht sollte er sich aber mal wieder rasieren…
Fast hätte ich den Kopf geschüttelt. Über was dachte ich hier eigentlich nach? Eigentlich sollte ich Angst haben. Was auch immer noch so war, auch wenn sie etwas nachgelassen hatte. Der Fremde sah wie ein ganz normaler Mensch aus.. er verhielt sich wie ein ganz normaler Mensch (abgesehen von der Tatsache dass er gerade mein Kinn in den Händen hielt) und ich hätte ihn vielleicht auch für einen ganz normalen Mensch gehalten, wenn er nicht so viele Waffen mit sich herumgetragen hätte.
Verwirrt war ich allerdings immer noch so sehr wie vorher, denn zusätzlich zu dem geschockten Blick blinzelte er nun wie ein verrückter vor sich hin. Hatte er etwas im Auge? Wahrscheinlich eher nicht, aber warum blinzelte er dann so viel?
Ohne Vorwarnung ließ er mein Kinn mit der einen Hand los, schnappte sich aber etwas grob die andere, bevor ich eine Chance hatte zu flüchten, und rannte in irgendeine Richtung los. Ich kam kaum hinterher und wurde förmlich mitgezerrt, aber wäre ich stehen geblieben, wäre ich wahrscheinlich auf dem Boden gelandet, was bei dem ganzen Schlamm nicht unbedingt angenehm gewesen wäre; abgesehen davon war ich immer noch barfuß.
„W-warte! Bleib stehen!“, endlich hatte ich meine Stimme wieder gefunden, und auch wenn sie weder besonders laut, noch besonders fest klang, hoffte ich, dass er zumindest stehen bleiben würde – und mir vielleicht auch erklärte, warum er sich so komisch benahm.
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BeitragThema: Re: Das Play ~   So Okt 30, 2016 10:29 am

(Sagen wir mal Luke denkt Josephine kennt all ihre Kräfte und ihr wäre durchaus bewusst was das Merkmal zu bedeuten hat :3 Übrigends sorry das es so kurz ist, hab ja schon im anderen Fori geschrieben warum ich momentan keine Zeit habe oder mich einfach nicht dazu fühle zu schreiben ._.)


Luke Hamilton


»Ich wandte mich geschickt durch das grüne Getümmel vor meinen Augen und hielt dabei das Mädchen mit etwas kräftigen Griff am Handgelenk fest, damit es bloß nicht auf den Gedanken kam, nun fliehen zu können. Ihre Worte drangen nur halb in meinen Kopf und ich beachtete diese gar nicht und rannte weiter. Ich war stinkwütend, und wusste noch nicht mals warum! Warscheinlich wegen der Tatsache das die Prophezeihung eigentlich schon vergessen war, und wir alle nur noch auf den unbekannten, sicheren Tot warteten, welcher uns irgendwann einholen wird. Aber nun, nach Jahrelangen Warten, kommt aus den nichts ein Mädchen in den Wald welches das Merkmal trägt! Warum war sie verdammt nochmal nicht früher gekommen? Wollte sie, dass wir alle sterben? Will sie mit ihren Kräften, die mir noch unbekannt sind, aber mehr als strak vorhergesagt wurden etwa die einzige sein? "Warum kommst du erst jetzt?" fauche ich sie deshalb unfreundlich an und kümmerte mich gar nicht darum was sie eigentlich mit mir anstellen könnte. Jetzt, wo mir das einfiel, frage ich mich warum sie ihre Kräfte nicht vorhin dazu verwendet hat um mich los zu werden. Aber warum war sie denn so ängstlich gewesen? Sie hätte mich wie eine lästige Fliege wegwischen können, denke ich jedenfalls. "Einfach das Dorf hier zu lassen und dich um dein eigendes Leben kümmern! Ist dir das Leben dieser Menschen denn völlig egal?" fahre ich mit meiner wütenden Rede fort und verstärkere den Griff um ihr Handgelenk vor Zorn. Ich konnte meine Wut nicht verringern, sie brannte in meinen Körper wie eine riesige Flamme. Als dann aber plötzlich das Grün weniger wurde, ließ ich meine Konzentration etwas abschweifen und schaute nun genauer nach vorn. Na endlich, wir waren da. Ein kleines Dorf mit Getreidefeldern und Holzhäusern erstreckte sich vor uns. Steinwege führten von einem Weg zum anderen, manche Häuser ware prächtiger als die anderen. Und eines überagte die anderen bei weiten, aus Stein gemeißelte Fantasiefiguren wachten stolz an den Wänden und an dem großen Tor. "Komm mit." befahl ich immer noch etwas angespannt, aber nun deutlich ruhiger und auch mein Griff lockerte sich etwas. «
»005«
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Okt 31, 2016 6:26 pm

(oki, können wir so machen xD Und ist nicht schlimm o: musst auch nicht posten, wenn du grad keine motivation hast, ich zwinge dich zu nix Razz
üübrigens, ich hätte zwei Ideen fürs RPG, aber ich klatsch die dann bei Organisatorisches dazu :3)

im wald // post #5
»josephine«
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Bildete ich es mir nur ein oder verstärkte sich der Griff um mein Handgelenk? Was auch immer der Fall war, ich hatte ohnehin keine Zeit dazu, mir darüber Gedanken zu machen, denn der Fremde zog mich ohne zu stoppen weiter, meine Worte vollkommen ignorierend. Noch immer kam ich kaum hinterher und stolperte bei jedem Schritt fast über meine eigenen Füße. Warum hatte ich auch meine Schuhe ausziehen müssen? Klar, hatte ich nicht erwartet, wie ein Idiot durch den Wald gezerrt zu werden, aber wenn man mal so darüber nachdachte, war es wirklich nicht besonders schlau, barfuß in den Wald zu gehen. Nächstes Mal würde ich mir Schuhe anziehen..
Die Stimme des fremden Jungen riss mich aus den Gedanken und ich hob den Kopf, um besser verstehen zu können, was er sagte. Das hätte ich allerdings nicht tun sollen, denn seine Stimme war plötzlich zu einem nicht besonders freundlichen Fauchen geworden und seine Worte machten keinen Sinn. Er fragte, warum ich erst jetzt gekommen war. Was sollte das denn bedeuten? In den ersten Momenten war er noch ganz anders gewesen; jetzt schien es so als würde er etwas wissen, was ich nicht wusste. Aber ich wusste doch gar nicht, was er wusste! Und wahrscheinlich wusste er nicht mal, dass ich nicht wusste was er meinte. Mir schwirrte jetzt schon der Kopf von diesen unsinnigen Gedanken!
„W.. was meinst du damit?“, gab ich vollkommen verwirrt zurück, mittlerweile außer Atem von dem ganzen Rennen. Machte es diesem Typen etwa Spaß, mich zu verwirren? Und mir Angst zu machen wahrscheinlich auch. Denn das waren die einzigen Dinge, die er mit seinen Aussagen und Handlungen gerade bewirkte. Warum war ich heute Morgen nochmal aufgestanden?
Kaum hatte ich meine Frage ausgesprochen, kam schon die nächste verwirrende Aussage von Seiten des Fremden. Er redete irgendetwas von einem Dorf, und ob mir das Leben „dieser Menschen“ vollkommen egal wäre. Was redete er denn bitte da? Welche Menschen? Welches Dorf? Was wollte er eigentlich gerade von mir? Erwartete er, dass ich wusste, worüber er gerade redete? So, wie es aussah, schon. Das Problem war nur, dass ich nicht den blassesten Schimmer hatte, was er damit meinen könnte. Der Griff um mein Handgelenk verstärkte sich noch etwas, und ich hätte fast vor Schmerz laut aufgeschrien, doch ich konnte mich gerade noch beherrschen und biss nur die Zähne zusammen.
„Was für ein Dorf? Was soll das bedeuten?“, so langsam klang meine Stimme immer weniger verwirrt, nur noch verzweifelt; sie hatte sogar an Lautstärke gewonnen. Ich wollte, dass er mir endlich zuhörte und mir erklärte, worum es hier überhaupt gerade ging!
In diesem Moment ließen wir den Wald hinter uns. Vor uns erstreckte sich nun eine riesige Fläche, mit einigen Getreidefeldern und Steinwegen, die zu mehreren Holzhäusern führten. Von einer Sekunde auf die andere war meine Angst wie verflogen; ich war nur noch fasziniert. In diesem Wald, fernab der Stadt, existierte eine ganze Gemeinschaft! Zumindest schien es so. Jetzt wusste ich jedenfalls, was er mit Dorf gemeint hatte. Aber warum wusste niemand davon? Und warum wurde ich hier hergezerrt?
Bevor ich irgendetwas dazu sagen konnte, fiel mir ein Haus auf, das um einiges größer und prächtiger war als die anderen. Und der Fremde steuerte direkt darauf zu, was seine Worte, ich sollte mitkommen, noch bestätigten. Zum Glück lockerte er den Griff um mein Handgelenk etwas, auch schien er viel ruhiger zu sein als noch vor ein paar Minuten. Angesichts des Anblicks des Dorfes und des riesigen Hauses brachte ich allerdings keine Worte heraus und folgte dem Jungen nur stumm. Meine Angst war wieder zurückgekehrt und ich fürchtete mich davor, was mich in dem Haus erwarten würde, aber jetzt war es schon zu spät, um zu fliehen, abgesehen davon würde ich es wahrscheinlich ohnehin nicht schaffen. Also ließ ich mich über den Steinweg mitziehen und biss mir auf die Lippe.
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Do Nov 03, 2016 3:15 pm

(Du kannst den Anführer also den Vater auch spielen und beschreiben, ich lass dir da freie Hand :3)

Luke Hamilton


»Will das Mädchen mich etwa vereppeln? Damit wird sie nicht so schnell siegreich davon kommen! "Was für ein Dorf!" Spottete ich lachend, aber es war kein humorvolles Lachen. Es klang eher angespannt. Ich zog sie wieder hinter mich her, um sicher zu sein das sie auch mitkommt, behielt aber dabei einen lockeren Griff damit ich ihr nicht ausversehen noch ein blaues Handgelenk verpasste. Ich steuerte das prachtvolle Gebäude schnurstracks an und achtete nicht weiter auf Josephine, und auch nicht auf die teilweils neugierigen, teilweils angespannten undmisstrauischen Blicken der Dorfbewohner die uns kritisch hinterherschauten. Sie wussten nur zu gut wer ich war und würden es nicht wagen mich davon abzuhalten, was auch immer ich gerade tat. Vater wäre nähmlich sicherlich nicht erfreut gewesen und niemand bekommt seinen Zorn gerne zu spüren. Am großen Tor, was nun viel größer erschien als vom Weitem, blieb ich stehen und schaute die zwei Wachen nur kurz mit einen eisblauen Blick an, ehe sie uns kurzzeitig musterten, dann nickten und das Tor öffneten. Ich zog Jospehine etwas näher an mich, egal was sie sagen wird. "Sei still und sprich nicht solange du nicht dazu aufgefordert wurdest." Zischte ich ihr etwas grob ins Ohr damit sie meinem Befehl auch Folge leistete. Ich wusste, normalerweise benahm ich mich auch nicht so, aber momentan war ich viel zu angespannt um das unterdrücken zu können. Ich richtete mich wieder auf und ließ Josephine los. Sie würde sicherlich jetzt nicht mit bewaffneten, fremden Leuten im Raum einfach so versuchen zu Fliehen, besonders nicht, da sich gerade welche von Neugierde gepackt dazu gesellten. "Wo ist Vater?" Fragte ich einen Soldaten. Dieser erklärte mir monoton, er seie in seinen Zimmer. Mit einer Handgeste befahl ich ihn ihn zu hohlen, woraufhin er tief den Kopf verbäugt und zu der besagten Richtung ging. Gerne hätte ich ihn noch hinterher gerufen, er solle diese respektvolle, alberne Geste lassen. Denn obwohl ich es eigentlich auskosten sollte, der Sohn des stolzen Anführers zu sein, benahm ich mich wie das Gegenteil. Viele Leute aus den Dorf achteten mich nur wegen meiner Herkunft, und nicht wegen meines Charakters oder meine Taten. Ich fand, man solle nach den Menschen achten, und nicht auf die, aus dessen Blut er besteht. «
»006«
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BeitragThema: Re: Das Play ~   So Jan 01, 2017 11:12 pm

(okay, ich weiß, es ist sehr spät.. I'm so sorry q.q
außerdem hab ich das mit dem Vater iwie verkackt.. eheh XD)



im dorf (lukes haus) // post #6
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Meine Verzweiflung wurde größer, als der Fremde auf meine Frage wieder keine richtige Antwort gab und anscheinend immer noch der Ansicht war, ich wüsste genau, wovon er sprach. Was definitiv nicht der Fall war; nein, eigentlich verwirrte er mich mit jedem Wort, das aus seinem Mund kam, noch ein kleines Bisschen mehr. Und dass er sich auch noch über meine Unwissenheit lustig machen musste machte das ganze Szenario auch nicht unbedingt besser. Allerdings klang das Lachen nicht wirklich so, als würde er meine Antworten witzig finden, nein; es klang eher… angespannt? Warum sollte er denn bitte angespannt sein?! Er war doch nicht derjenige, der gerade am Handgelenk durch den Wald gezerrt wurde!
Als wir dann schließlich das mysteriöse Dorf erreicht hatten, lockerte er seinen Griff zum Glück etwas. Trotzdem wäre es mir nun lieber gewesen, zurück im Wald zu sein, denn die Blicke, die mir die Dorfbewohner zuwarfen, waren alles andere als lieblich. Ich versuchte so gut wie es ging, diesen Blicken auszuweichen, und starrte stattdessen auf den Boden vor mir. Zumindest würde ich so nicht stolpern.
Schließlich kamen wir an dem großen Tor an, das ich schon von Weitem hatte ausmachen können. Vorher hatte ich noch gehofft, dass wir vielleicht doch woanders hinsteuerten, aber spätestens jetzt war es ziemlich klar, dass der Fremde vorhatte, mich in dieses Haus zu bringen. Was auch immer er dort von mir wollte. Ich bezweifelte, dass er mich darüber informieren würde – wahrscheinlich war er der Meinung, dass ich auch das wissen sollte.
Mit gehobenen Augenbrauen sah ich zu, wie er den beiden Wachen, die am Tor standen einen eiskalten Blick zuwarf – ich wollte wirklich nicht wissen, was mich in diesem Haus erwartete, wenn es bewacht werden musste – und diese das Tor nach einer kurzen Musterung unsererseits öffneten.
Gerade hatte ich vor, das riesige Haus zu betreten, und wunderte mich schon, warum der Fremde nicht vorging, da zog er mich plötzlich an sich heran und zischte mir etwas ins Ohr. Vor Schreck entwich mir ein leises Quieken, was mir sofort peinlich war, weswegen ich hoffte, dass er es nicht bemerkt hatte. Ich sollte still sein und nicht sprechen, außer ich wurde dazu aufgefordert? Wie bitte? Sind wir hier im Mittelalter oder was? Ich sage was ich will, wann ich will!, dachte ich empört, brachte aber trotzdem kein einziges Wort heraus.
Aber da hatte der Fremde mich schon durch die Tür gezogen und wir standen in einem riesigen Raum. Inzwischen hatte er sich aufgerichtet und tatsächlich meine Hand losgelassen – und ich erfuhr auch sofort warum. Der Raum war nämlich nicht leer, nein, er war gefüllt mit… Soldaten? Zumindest sahen die schwer bewaffneten und uniformierten Leute so aus. Aber warum würden hier überall Soldaten herumstehen? Wenn ich nicht solche Angst gehabt hätte, hätte ich den Jungen gefragt, der immer noch neben mir stand, aber ich war wieder zu einer Salzsäule erstarrt und meine Beine zitterten leicht. Wenn noch mehr Menschen dazukamen, war ich mir nicht sicher, ob sie mich noch lange halten konnten..
Ich zuckte zusammen, als der Fremde wieder die Stimme erhob. Bildete ich es mir ein oder war es unglaublich still im Raum geworden? Der Junge wollte wissen, wo sein Vater war. Sein Vater? Warum wollte er seinen Vater herbringen?
Mit monotoner Stimme erklärte ihm ein Soldat, dass er auf seinem Zimmer wäre, und ich zuckte ein zweites Mal zusammen. Nach einer kurzen Handgeste von Seiten des Fremden verbeugte sich der Soldat und ging.
Warum hatte sich dieser schwer bewaffnete Mann gerade vor diesem… anderen schwer bewaffneten Mann verbeugt?
Wenn man so darüber nachdachte, war diese Frage wirklich nicht so intelligent wie ich anfangs gedacht hatte. Ich schüttelte den Kopf. Sollte ich mir nicht lieber Gedanken darüber machen, wie ich hier wieder raus kam? Es war doch klar, dass mich der Fremde mit irgendjemandem verwechselt hatte, oder? Und dieser jemand war hier scheinbar nicht sonderlich beliebt, sonst hätte er mich nicht so behandelt. Aber wie sollte ich das denn bitte diesem, diesem Vater erklären? Nervös klemmte ich mir meine Haare hinter mein Ohr und biss mir auf die Lippe.
Wieder zuckte ich zusammen, als laute Schritte von irgendwoher ertönten. Keine zwei Sekunden später betrat ein großer, etwas älterer Mann durch eine der vielen Türen den Raum. Sein eisblauer Blick bohrte sich erst in meinen Entführer, dann schien ihm etwas ins Auge zu fallen und er starrte mir ins Gesicht. Nein… er sah mir gar nicht ins Gesicht; er sah mir auf den Hals. Für einen Moment war ich leicht verwirrt, aber da fiel es mir ein: Ich hatte ja dieses Tattoo am Hals!
Komisch, der Junge hatte sich genauso verhalten, als er es gesehen hatte… Konnte es etwa sein dass das alles mit dem Tattoo zusammenhing? Aber nicht mal ich wusste, was es damit auf sich hatte..
Vielleicht wissen sie es ja.
Das würde jedenfalls das ganze komische Verhalten erklären… hatte vielleicht jemand, den sie kannten, ein ähnliches Tattoo? Und sah oben drauf auch noch genauso aus wie ich? Irgendwie erschien mir das ziemlich unwahrscheinlich, aber mir fiel keine bessere Erklärung ein.
Ich hatte auch keine Zeit mehr, mir darüber groß Gedanken zu machen, denn in diesem Moment trat der Mann, der dem Jungen übrigens ziemlich ähnlich sah – was auch Sinn machte, wahrscheinlich war das der Vater, nach dem er verlangt hatte – ein paar Schritte auf mich zu und ich verfiel wieder in Salzsäulen-Modus. Seine Augen waren geweitet, und er schien nicht recht zu glauben, was er gerade sah. Die Frage war, was sah er denn in diesem Tattoo? Konnte mir das bitte jemand erklären?
Gerne hätte ich einfach gefragt, aber mir hallten immer noch die Worte des Jungen in den Ohren, ich sollte nur sprechen wenn ich dazu aufgefordert wurde; und außerdem hatte ich eine viel zu große Angst, um mich überhaupt zu bewegen, geschweige denn etwas zu sagen. Wahrscheinlich würde ich nicht einmal etwas herausbringen, wenn ich dazu aufgefordert wurde
„Wie ist dein Name?“, ertönte die tiefe Stimme des Vaters – natürlich zuckte ich wieder zusammen. Warum wollte heute jeder meinen Namen wissen?
Leicht verzweifelt sah ich kurz zu dem Jungen hinüber, wandte meinen Blick aber schnell wieder ab und starrte den Boden vor mir an. Wie hieß ich noch gleich? Mein Kopf war vollkommen leergefegt, nichts wollte mir einfallen.
Am liebsten wäre ich im Boden versunken.

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BeitragThema: Re: Das Play ~   Mo Jan 02, 2017 5:38 pm

(Macht doch nix <3 Ich find den Vater nicht schlecht gespielt :,D)


Luke Hamilton


»Ungeduldig verschränkte ich die Arme vor meinen Brustkorb, das Tippen des Zeigefingers an den metallischen Unterarmschutz hallte durch die große Halle und durchbar damit die unangenehme Stille. Die Soldaten, die in Reihen an der Wand aufgestellt waren starrte mit ihren leeren Augen monoton geradeaus, sie bewegten sich keinen Millimeter und wirkten wie leblose Statuen. Es war schon irgendwie gruselig sie so zu sehen. Als wären sie nur eine Hülle, gefüllt vom hässlichen Nichts. Da merkte man mal den Unterschied zwischen mir und diesen Typen. Ich wusste wenigstens noch, wie man lebte. Die anderen Soldaten verbrachten ihres nur damit, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren und nicht auf die vielen Möglichkeiten, ihr Leben anders zu verbringen. Traurig eigentlich, wenn man so darüber nachdachte.

Mein Blick huschte hinüber zu Josephine, die neben mir anscheinend kurz davor war, das Bewustsein zu verlieren. Man konnte klar und deutlich die Panik in ihren grünen Augen sehen, dass ständige zusammen zucken ließ sie zerbrechlich und ängstlich wirken. Meine eisblauen Augen verängten sich zu schnalen Schlitzen und ich musterte sie von oben und unten. Warum war sie so mit Angst gefüllt, obwohl sie mit einer Bewegung wohl diesen ganzen Schuppen in Schutt und Asche legen könnte, wenn sie es nur wollte? Hatte sie vielleicht doch nicht gelogen, als sie sich für unwissend dargestellt hatte?

Ich kam nicht dazu, mir weiter großartig darüber Gedanken zu machen, als ich Schritte auf den festen Boden höhren konnte und womit gezwungen war, meinen Blick zu heben. Sofort fiel dieser auf den großen Mann, der soeben mit einen kalten Blick den Saal betrat. Er schien genervt darüber zu sein, von seinen Tätigkeiten unterbrochen worden zu sein (Deutsche Grammatik... Ich bin Niederländer, don't judge me xD) und war dementsprechen mies gelaunt. Die wässrigen blauen Augen schauten zuerst mich an. Ich schaute mutig zurück, nicht daran denkend den Augenkontakt abzubrechen.

Mein Vater war schon immer ein kühler Mensch gewesen. Obwohl er mich immer von allen bevorzugte, was ich absolut hasste, war er sehr kalt und neigte zu Wutausbrüchen, von denen das ganze Dorf was gespürt bekommt. Sein offizieler Name war Flynt, jedoch nannten ihn alle einfach König oder Anführer. Und mich passend dazu Sohn des Anführers oder Königs. Und ich verabscheute diesen Titel, aber ich konnte es den Leuten nicht ausreden, egal wie oft ich es schon versucht hatte. Flynt hatte ordentliche, dunkelbraune Haare, nicht so schwarz wie meine, jedoch grenze es schon an dieser Farbe. Der leichte Bart war gepflegt, die Haut sonnengebräunt. Einige Falten zeichneten sich an seinen Augen und Stirn ab, und er trug die typische Krone, wie es sich für einen König gehörte, wie er immer sagte. Man könnte ihn schon als einen König bezeichnen, wie man ihn aus Büchern kannte. Er besaß sogar den roten Umhang mit den prachtvollen weißen Pelz um den Hals.

Ich verschränkte die Arme hinter den Rücken, hob das Kinn etwas an, und stand da wie es sich für einen Soldaten gehörte. Flynt kam mit langsamen Schritten auf uns zu, die Soldaten an den Seiten verbeugte den Kopf respektvoll als ihr Anführer ihnen über den Weg lief. Ich konnte aus den Augenwinkel deutlich erkennen, wie Josephine neben mir gar noch ängstlicher wurde, aber ich blieb standhaft und schwieg.

Flynt musterte Josephine mit kühlen, wässrigen Blick, der wirklich einschüchternd wirkte. Seine tiefe Stimme schallte durch den Raum, und er stellte eine ganz einfache Frage, auf die Josephine anscheinend keine Antwort wusste. Zuerst erwartete ich, sie würde ihre Stimme schon wiederfinden, wobei ich mich aber täuschte. Ich schaute zur Seite. Das Mädchen schaute zu Boden, am ganzen Leib zitternd. Und ich spürte Mitleid. Das war nicht das Mädchen aus der Prophezeihung, nicht die furchtlose Kriegerin die alle erwarteten. Sie war völlig anders. Und hatte anscheinend keine Ahnung über die Kräfte, die durch ihre Adern floss.

"Josephine. Sie heißt Josephine. Ich fand sie im Wald auf einen Baum und hab sie hier her geführt." antwortete ich meinen Vater für sie. Flynts Blick hob sich und er schaute mich für eine Weile mit leeren Augen an, und ich konnte nicht erkennen, was er zur Zeit für Emotionen spürte. Aber dann bildete sich ein ganze knappes Lächeln auf seine Lippen. Er legte die große Hand auf meine Schulter und sprach: "Das hast du gut gemacht, mein Sohn. Folgt mir, ich möchte unter sechs Augen mit euch sprechen." Und mit einen letzten Blick auf Josephine drehte er sich um, um den selben Weg zurück zu gehen den er gekommen war.

Als er mir den Rücken zuwand, verschwannt die Anspannung in meinen Muskeln sofort und ich ließ einen kleinen Seufzer entdringen. Es war mir unangenehm gewesen, dieses Lob von ihn zu bekommen. Warum? Darüber wollte ich jetzt nicht sprechen. "Komm mit." sprach ich zu Josephine, aber meine Stimme klng nun viel ruhiger und auch sanftter als zuvor, als ich sie hier hin gezerrt hatte.«
»007«
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BeitragThema: Re: Das Play ~   Di Jan 03, 2017 12:38 am

(der Deutsche-Grammatik-Satz war richtig XD glaub ich.. x3 aber ja, die deutsche Grammatik ist echt irgendwie bescheuert :‘D)
 
im dorf (lukes haus) // post #7
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Einige Momente stand ich da, den Blick starr auf den Boden gerichtet, mit dem Wunsch, endlich im Boden zu versinken, da erhob der Junge plötzlich die Stimme. Auch diesmal konnte ich mich nicht daran hindern, zusammen zu zucken, und hätte mich gerne dafür geschlagen, aber das musste warten. Zum Glück hatte er für mich das Wort ergriffen und teilte seinem Vater meinen Namen mit, außerdem, dass er mich im Wald gefunden hatte und mich dann hierhergebracht hatte. Nur mit Mühe konnte ich einen Seufzer unterdrücken. So schwer war das wirklich nicht gewesen! Warum zur Hölle hatte ich das nicht hinbekommen? Aber zumindest lag die Aufmerksamkeit des Vaters nun nicht mehr auf mir, sondern auf seinem Sohn.
Jetzt brachte ich es auch wieder auf die Reihe, den Blick zu heben, und sah den Vater zum ersten Mal genau. Davor hatte ich mich nicht so wirklich auf sein Aussehen konzentriert; eher, dass er auf mich zugekommen war und offensichtlich etwas von mir hatte wissen wollen. Nun, da ich ihn sah, konnte ich mich nur mit Mühe vom Kichern abhalten. Wie sah der denn bitte aus? Er hatte eine Krone auf dem Kopf und trug einen knallroten Umhang mit einem weißen Pelzkragen – wie ein König aus einem Bilderbuch.
Immer noch das Lachen unterdrückend, biss ich mir auf die Lippe und wandte meinen Blick von der Krone und dem Kragen ab. Stattdessen musterte ich das Gesicht des Mannes. Er sah schon etwas älter aus – was auch Sinn machte – und hatte einen leichten Bart, der jedoch gepflegt aussah. Allerdings war es der Blick, der mir das Lachen vergehen ließ; zwar war er nun nicht mehr auf mich gerichtet, aber er ließ mir trotzdem einen Schauer den Rücken runter laufen. Seine Augen waren vollkommen emotionslos, man konnte nicht erkennen, was gerade in seinem Kopf vorging.
Eingeschüchtert wandte ich den Blick wieder ab und ließ ihn durch den riesigen Raum schweifen. Hatten die Soldaten schon vorher so wie Statuen ausgesehen? Sie schienen nicht einmal zu atmen. Als mein Blick wieder auf die Waffen fiel, die sie bei sich trugen, wäre ich fast noch einmal zusammengezuckt, aber diesmal konnte ich mich davon abhalten. Stattdessen sah ich nun an die Decke und hoffte, dass gerade niemand auf mich achtete.
Da erhob der Vater wieder seine Stimme. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und blickte ihm ins Gesicht, was mir Mühe machte, obwohl er mich nicht einmal ansah.
Er meinte, dass sein Sohn es gut gemacht hätte und dass er allein mit uns sprechen wollte. Oh nein. Bitte nicht.., war das erste, was mir durch den Kopf ging, aber ich sagte lieber nichts. Das war eine gute Idee gewesen, denn nun blickte mich der Mann direkt an.
Zwar war ich diesmal nicht zusammengezuckt, allerdings erstarrte ich und erwiderte seinen kühlen Blick mit einem erschrockenen. Wahrscheinlich sah ich gerade aus wie ein Kaninchen, das gerade einem Jäger über den Weg gelaufen war, aber ich konnte nichts machen. Ich war wie festgefroren.
Zum Glück drehte sich der Vater ein paar Sekunden später um und ging in die Richtung davon, aus der er gekommen war. Augenblicklich atmete ich auf und seufzte tief. Warum hatte ich nur solche Angst vor diesem Mann? Er hatte mir doch nichts getan.
Nun ja, bis jetzt zumindest noch nicht.
Eine Stimme riss mich aus den Gedanken und ich schreckte auf. Aber es war nur der Junge gewesen, der nun schon zum zweiten Mal meinte, ich sollte mitkommen. Allerdings klangen seine Worte nun um einiges sanfter und vor allem ruhiger. Warum das so war, hätte ich zu gerne gewusst, aber ich bezweifelte, dass ich den Mut hatte, ihn danach zu fragen. Stattdessen schenkte ich ihm ein leichtes, aber dankbares Lächeln.
„Danke.“, sagte ich, allerdings war meine Stimme kaum lauter als ein Flüstern. Viel lauter hätte ich es wahrscheinlich auch nicht auf die Reihe bekommen – es beeindruckte mich ohnehin, dass ich es überhaupt schaffte, irgendein Wort herauszubringen.
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BeitragThema: Re: Das Play ~   So Jan 15, 2017 1:11 pm

Sorry dass der Post hier so extrem kurz ist, aber ich wusste nicht was ich sonst schreiben sollte xD


Luke Hamilton


»Das kaum hörbare Danke von Josephines Seite erwiederte ich einfach mit einen knappen, kaum erkennbaren Nicken ehe ich mich mit immer noch hinter den Rücken verschränkten Armen in Bewegung setzte. Dabei war ich so sehr in meinen wirren Gedanken versunken, dass ich beinahe meine aufrechte Haltung wie man es mir beigebracht hatte verlor. Ich beugte mich etwas zur Seite, als wir aus den Blickfeld der versteinerten Soldaten waren und meinen Vater einem langen Gang entlang folgten.

"Du weißt wirklich nicht, was hier vor sich geht, nicht war?" fragte ich so leise wie möglich, meine hellblauen Augen suchten ihren Blick, um eine Lüge zu wittern falls eine in ihrer Antwort liegen würdee. Kurz zögerte ich, hob dann aber eine Hand an damit Josephine sie auch sehen konnte. Plötzlich zuckten blaue Blitze von meinen Fingern hin und her, ein leises, elektrisches Knistern ertönte. "Keine Ahnung von dem hier?" ergänzte ich, damit ich mir sicher sein konnte dass sie nicht einfach nur blöffte und sich blöd stellte. Wenn sie lügen würde, würde ich es heraus finden. Aber wenn sie wirklich keine Ahnung hatte... Dann würde sie wahrscheinlich ausrasten. Und das würde kein gutes Ende nehmen.«
»008«
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BeitragThema: Re: Das Play ~   So Jan 15, 2017 3:27 pm

nicht schlimm xD meiner wird wahrscheinlich auch nicht so lang o:

im dorf (lukes haus) // post #8
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Wider Erwarten hatte der Junge mein leises Danke verstanden, und nickte als Antwort kaum merklich mit dem Kopf. Bevor ich noch etwas erwidern konnte, hatte er sich schon in Bewegung gesetzt und folgte seinem Vater den langen Gang entlang. Erst jetzt bemerkte ich, dass er die Arme hinter dem Rücken verschränkt hatte und bemüht aufrecht ging. Stimmt, er schien ja auch zu diesen ganzen.. Soldaten zu gehören, die alle stramm standen so aussahen, als hätten sie einen Stock verschluckt. Aber warum verhielten sie sich so? So wie dieses ganze Dorf aussah, war es einfach eine kleine Siedlung im Wald. Es gab keinen Grund dafür, dass sich jeder wie ein Soldat verhielt und sich auch so kleidete - nicht zu vergessen die ganzen Waffen, die diese Leute mit sich herumtrugen. Was für eine Gefahr könnte denn in diesem friedlichen Wald lauern?
Wenn ich mehr Mut gehabt hätte, hätte ich diese Frage bestimmt gestellt - aber im Moment war ich vollkommen überrumpelt von der Situation, und so ungern ich es auch zugab: ich hatte Angst. Angst vor diesen Menschen, dem Fremden, der mich hier hergezerrt hatte und dem komischen, wie ein König gekleideten Vater, der warum auch immer mit uns unter sechs Augen sprechen wollte. Auch wenn der Junge nun ein wenig freundlicher und um einiges weniger angsteinflößend war als noch davor im Wald, konnte ich den Gedanken an die Tonnen an Messer, die an seinem Gürtel hingen, nicht verdrängen. Außerdem war da noch die Tatsache, dass jeder hier von mir zu erwarten schien, etwas zu wissen, was ich nicht wusste. Irgendetwas, was mit diesem Tattoo zusammenhing - über das ich natürlich auch nichts wusste. Meine Hoffnung, ich würde darüber aufgeklärt werden, waberte zwar immer noch in meinen Gedanken herum, aber ich bezweifelte, dass sie mir überhaupt glauben würden, dass ich nichts wusste. Wie schon vorher sehr schön von dem Typen demonstriert worden war.
In Gedanken versunken war ich ebendiesem Typen bis jetzt gefolgt, bis dieser sich zu mir herunterbeugte und ich mich nur mit Mühe davon abhalten konnte, zusammenzuzucken. Mit leiser Stimme, fragte er - ganz so, als würde er sich vergewissern wollen - ob ich wirklich nicht wisse, was hier vorginge.
Ich konnte ein empörtes Schnauben nicht unterdrücken. Was zu viel war, war zu viel. Als ich im Wald beteuert hatte, nichts darüber zu wissen, wovon er sprach, hatte er mir natürlich keinen Glauben geschenkt - aber nun, da ich vollkommen verschreckt in diesem Haus gefangen war, hatte er sich das ganze plötzlich anders überlegt?
Natürlich.
"Nein, das tue ich nicht! Genauso wenig wie vorhin, als ich es dir gesagt habe!", flüsterte ich energisch und mit leicht wütendem Unterton zurück, versuchte aber dabei so leise wie möglich zu sein. Das führte allerdings dazu, dass meine Stimme wie ein Zischen klang - ein wütendes Zischen.
Wenn ich nicht solche Angst vor ihm gehabt hätte, hätte ich mich vielleicht mehr aufgeregt, aber er hatte immer noch diese Messer am Gürtel - genauso wie jeder andere hier auch, scheinbar - und ich wollte wirklich nur ungern herausfinden, was er mit ihnen anstellen würde, wenn ich ihn wütend machte.
Aber anstatt mir, wie es ein normaler Mensch getan hätte, zu antworten, hob er nur zögerlich eine Hand. Etwas perplex blickte ich von seinen Fingern und seinen Augen hin und her. Was wollte er denn jetzt bitte von mir?
Als hätte er meine Gedanken gelesen, zuckten plötzlich winzige, bläulich flimmernde Blitze über seine Handfläche, begleitet von einem leisen Knistern.
Erschrocken riss ich die Augen auf und wich etwas zurück. Ohne den Blick von seiner Hand abzuwenden, öffnete sich mein Mund - und klappte wieder zu. Mir fehlten die Worte. Was zur Hölle.. Hat er gerade tatsächlich aus dem Nichts Blitze erzeugt?!
Seine Worte hörte ich wie aus großer Entfernung.
Wo war ich hier eigentlich gelandet? Was das hier überhaupt ein normaler Mensch, wie ich natürlicherweise vorher noch angenommen hatte? Irgendwie war ich mir nicht so sicher. Oder vielleicht hatte ich auch verpasse, dass Menschen plötzlich gelernt hatten, EINFACH SO BLITZE ZU ERZEUGEN.
Vielleicht träumte ich ja auch nur?
"Nein..", flüsterte ich als Antwort auf die Worte des Fremden, konnte meinen Blick aber nicht von seinen Fingern und den Blitzen abwenden. Meine Wut und Angst war wie weggefegt, ich war nur noch fasziniert.
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BeitragThema: Re: Das Play ~   So Jan 15, 2017 3:52 pm

(Ich schreib demnächst einfach ohne PV da mir die langsam echt auf den Keks geht xD)

Luke Hamilton
#009

Ihr wütendes Zichen überhörte ich vollkommen. Mir war klar, dass die Art wie ich sie hier her gezogen habe und wie wir alle sie behandelt haben nicht gerade die freundlichste Weise gewesen war und Josephine durchaus das Recht hatte, wütend zu werden. Aber zu diesen Zeitpunkt war nicht ihre Wut über das ganze hier die Sache, die mich interessierte, sondern ihre Antwort und Reaktion über das kleine Spielchen das in meiner linken Hand zuckte und vor sich hin knisterte. Und als sie zurück zuckte, plötzlich alle Anzeichen an die vorherige Wut aus ihren grünen Augen verschwammt, drang ein tiefes Seufzen aus meiner Kehle, dass eher wie ein genervtes Knurren klang als eine enttäuschte Geste.

Ich drückte meine Hand zusammen, und die heißen Blitze die von Finge zu Finger zuckten erloschen direkt auf die nächste Sekunde mit einen letzten, lauten Zischen, als hätte man ein großes Feuer mit Wasser getötet. Meine blauen Augen richteten sich kurz nach vorne, ich war wieder deutlich angespannter als zuvor und ich ignorierte, dass Josephine neben mir wahrscheinlich gerade einen Herzentfakt erlitt. Mit schnellen Schritten hohlte ich meinen Vater ein, der von zwei Soldaten zur Sicherheit begleitet wurden. Als ich jedoch ankam und ihnen mit einer Handbewegung deutlich machte, sie sollten abzischen, waren nur noch wir beide alleine und ich bemerkte des wasserblauen Blick meines Vater auf meinen Schultern ruhen. "Würde es dir was ausmachen, wenn ich kurz mit Josephine reden dürfte?" fragte ich möglichst beiläufig, aber konnte mir einen ernsten Blick nicht unterdrücken.

Flynt schaute mich überrascht an und blieb sofort stehen, weshalb ich ebenfalls gezwungen war, zum Stillstand zu kommen. Sag doch einfach ja. betete ich ungeduldig und schaute ihn wartend an. Er jedoch hatte den Blick kurz auf Josephine gerichtet, die Augen zu engen Schlitzen verängt, ehe er sich wieder an seinen Sohn wandte. "Warum, wenn ich erfahren darf?" fragte er. Natürlich. Wieder seufzte ich. "Kann ich nicht mal eine Sache machen, ohne das du immer alles hinterfragen musst?" knurrte ich genervt, und obwohl es sogesehen mein Anführer war, der vor mir stand, klang meine Stimme eher respektlos und gereizt. Jeder andere Soldat hätte sich das niemals zugetraut, aber ich sah ihn unglücklicherweise mehr als meinen Vater an als meinen König.

Flynt zögerte, ließ dann aber ebenfalls ein ähnlich klingendes, ungeduldiges Seufzen entdringen. "Nun gut. Aber beeil dich ja." befahl er und wies mit einer abschweifenden Handbewegung darauf hin, dass ich gehen sollte. Ich nickte kurz, als Zeichen der Dankbarkeit, ehe ich im genauso schnellen Tempo zurück zu dem besagten Mädchen ging, ihren Arm erneut packte, diesmal aber nicht mit solch einen festen Griff, und ihr sagte: "Komm mit." Zum Zehntausendstenmal. Das alles hier war doch komplett verdreht und auf den Kopf gestellt. Warum schickte man uns ein Mädchen mit solch einer bemerkenswerten Kraft, ohne dass sie überhaupt weiß, was in ihren Adern steckt?
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